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Bernhard Reichow und die Limesstadt

03.05.2011, 20:00 Uhr - 09.06.2011, 20:00 Uhr

Die Wohnstadt Limes wurde 1959 von Hans Bernhard Reichow, einem der bedeutendsten Stadtplaner des 20. Jahrhunderts, nach der Idee der organischen Stadtlandschaft entworfen. Sie wurde in den frühen 1960er Jahren als eine der modernsten Großwohnsiedlungen in Schwalbach am Taunus realisiert. Die Ausstellung im Foyer des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main von Dienstag, den 03. Mai, bis Montag, den 09. Mai, präsentiert die Entstehungsgeschichte dieser Wohnstadt und das stadtplanerische Konzept.

Die Großsiedlung Wohnstadt Limes wurde 1959 von Hans Bernhard Reichow, einem der bedeutendsten Stadtplaner des 20. Jahrhunderts, nach der Idee der organischen Stadtlandschaft entworfen. Sie wurde im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbes mit dem 1. Preis ausgezeichnet und in den frühen 1960er Jahren als eine der modernsten Großwohnsiedlungen realisiert. Neben der ECA-Siedlung (Lübeck), der Gartenstadt Hohnerkamp (Hamburg), der Sennestadt (Bielefeld) und der Siedlung Steinrausch (Saarlouis) zählt die Wohnstadt Limes (Schwalbach am Taunus) zu Hans Bernhard Reichows stadtplanerischen Hauptwerken. Die Ausstellung über die Wohnstadt Limes zeigt anhand zahlreicher zum Teil erstmals veröffentlichter Fotos und Pläne die Entstehungsgeschichte dieser Großsiedlung und das nach organischen Prinzipien der Verkehrsführung, des Wohnungsbaus und der Durchgrünung erarbeitete, stadtplanerische Konzept. 

3. Mai 2011 Eröffnung der Ausstellung
18.00 Uhr Grußwort Heiko Kasseckert, Verbandsdirektor, Regionalverband FrankfurtRheinMain
18.15 Uhr Grußwort Christiane Augsburger, Bürgermeisterin Stadt Schwalbach am Taunus
18.30 Uhr Einführung in die Ausstellung Dr. habil. Sabine Brinitzer, Bauhistorikerin, Vorsitzende der Hans-Bernhard-Reichow-Gesellschaft e.V.

Anschließend Empfang

8. Juni 2011 Veranstaltung zur Ausstellung
18.00 Uhr "Zwischen Stadtbaukunst und Unwirtlichkeit ­- ein Gespräch zur Planungskultur der Nachkriegszeit" - Prof. Dr.-Ing. Werner Durth, Dr. habil. Sabine Brinitzer

Anschließend Finissage